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Die Kölner Klagemauer auf dem Kölner Domplatz

16.1.1991 - 16.1.2011 - 20 Jahre Kölner Klagemauer
  nun im Internet weltweit 24 Stunden geöffnet.

 

Aktuelles 1



   19.5.2012 -
Die Brandstifter fahren ihre "Ernte" ein.
 

       

Am 17.5.2012 wurde Walter Herrmann an der Kölner Klagemauer mit einem Messer angegriffen, und an der linken Innenhand erheblich verletzt! - Klaus Franke* - Gegen 17:30 Uhr versuchte eine ca. 45 jährige Frau zwei Leute von der Unterschriftenliste abzudrängen.

Ich ging dazwischen um die Frau davon abzuhalten. Dann ging sie schimpfend hinter der Klagemauer und versuchte dort ein Plakat gegen den Islam anzubringen. Walter Herrmann ging nun auf die Frau los, um sie daran zu hindern. Mit Schimpftiraden ihrerseits rannte sie nun zu unserer Infotafel und versuchte dort ein Palästinenserschal mit einem Taschenmesser ab zu schneiden. Walter ging ebenfalls dazwischen. Plötzlich stach die Frau auf Walter ein, und traf ihn mit dem Messer in der linken Unterhand. Durch andere Leute konnte die Frau jedoch überwältigt werden, und der Polizei übergeben werden. Das Messer wurde bei der Frau merkwürdigerweise nicht gefunden. Während dieser Auseinandersetzung ließ die Frau mit osteuropäischen Akzent Schimpfkanonaden los wie etwa: "Michael Friedmann wird Euch alle platt machen, den Rest erledigt Pro-NRW. Oder:" Die Salafisten nehmen in Deutschland die Oberhand, wir werden die Kanakken ausräuchern. Mohamed ist ein Kinderschänder"

Die Polizei war schnell vor Ort. Walter wurde mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Dort mußte seine Schnittwunde genäht werden. Die Schnittwunde ist ca.5cm lang und 5mm.tief. Die Frau wurde fest genommen. Walter war nach zwei Stunden wieder da, um mit mir abzubauen. Er will trotz der Wunde morgen arbeiten.

Der Staatsschutz wollte Walter schon heute vernehmen, Er vereinbarte aber einen Termin für kommenden Montag. Es haben sich zwei weitere Zeugen bei der Polizei gemeldet. Hoffentlich wird die Anzeige nicht schon wieder nach einigen Wochen eingestellt. wie man es ja von dem Kölner Staatsschutz her gewohnt ist.


18.5.2012 -
Weitere Details möchte ich Euch im Zusammenhang in obiger Angelegenheit mitteilen. - Klaus Franke* - Nachdem die Messerstecherin abgeführt wurde, wurden wir noch öfters von der Polizei bzw. Kripo vernommen. Insgesamt drei mal. Die Polizei war auffallend nervös! U.A. wurde von der Polizei behauptet, das Messer von der Täterin sei nicht zu finden. (...) Es läßt daraus schließen, das die Frau die geistig verwirrt war, von gewissen Leuten benutzt wird, um hier im Auftrag Unruhe zu stiften.

Das erinnert mich an der Verbalattacke auf mich im letzten Sommer, von Drei jungen Männern bei mir im Innenhof der Maybachstraße in Köln. Auch hier war einer der Täter ein Drogenabhängiger.

Diese Klientel werden gezielt von der rechten Szene mißbraucht um solche Taten aus zu führen. Diese Leute denken nicht darüber nach wo für Sie mißbraucht werden. Die Hauptsache ist Ihnen dabei das Geld das Sie von Ihren Auftraggebern erhalten. Die eigentlichen Drahtzieher agieren im Hintergrund. Das sind die eigentlichen" Verbrecher !!!" Sind Diese wirklich so schwer dingfest zu machen, oder was steckt wirklich dahinter???

Bei der dritten Vernehmung an der Klagemauer gestern durch die Kripo, versuchte ein weiterer Kripobeamte mit seinen Turnschuhen die Blutstropfen zu entfernen. als ich Ihn darauf ansprach was er da mache, antwortete ER: Das ist kein Blut, das sei Farbe. Walter kann Dies bestätigen.

Während Walter im Krankenhaus behandelt wurde, kamen zwei Typen ( Anti Deutsche ) um grinsend von der Klagemauer akribig viele Fotos zu machen. Das geschah ca. eine Stunde nach der Messerattacke .Ein Zufall ? Übrigens die Kripo machte keine Fotos von Walters Blutstropfen. Die beiden Anti Deutschen ebenfalls nicht. Eine Ungereimtheit neben der Anderen!


(*Klaus Franke betreut mit Walter Herrmann und einigen anderen die Kölner Klagemauer.)
Der Blogeintrag oben links und unten rechts wurde auf den Seiten von Gerd Buurmann veröffentlicht.



Erhard Arendt:
Die Leser des Das Palästina Portal wissen, dass der Betreiber seit einigen Monaten mit Droh- und Hassmails bedacht wird, es mittlerweile auch telefonische Morddrohungen gibt. Der zu vermutende Einzeltäter bezog sich dabei immer wieder auf den Oberhetzer gegen Walter Herrmann, Gerd Buurmann (auch unter anderem auf Broder). Gerd Buurmann veröffentlicht nicht nur seit Jahren verhetzende Artikel gegen Walter Herrmann. Er hat auch keine Probleme damit  Kommentare die zur Gewalt gegen Walter Herrmann aufrufen, zu veröffentlichen. Entsprechend gab er auch einem Gastautor Platz auf seinen Seiten.

Gerd Buurmann ist sicherlich, auch wenn er sich nun von einer geschehenen Gewalttat distanziert, einer der Brandstifter, der sich mit seinen veröffentlichten  Kommentaren so an der zunehmenden Gewalt beteiligt.


Als mich Morddrohungen erreichten, schrieb mir dieser Gerd Buurmann scheinheilig eine e Mail:

"Dank google Alerts wurde ich auf die Drohanrufe aufmerksam, die Sie erhalten, da Sie sie mit meinem Namen verbunden haben. Die Drohanrufe sind widerlich und verabscheuenswert. Leider haben Sie die Tonbeispiele gelöscht. Ich kenne die Stimme nicht. Ich habe die Tonbeispiele noch hören können. Wenn es eine Möglichkeit gibt, an die Aufnahme zu kommen, teilen Sie es mir mit, wenn gewünscht. Mal sehen, was ich machen kann. Das geht einfach nicht."

Ich schrieb ihm zurück, er solle diese - seine -  Mail veröffentlichen, sich öffentlich von solchen Gewaltaufrufen distanzieren, solle die veröffentlichten Gewaltaufrufe gegen Walter Herrmann, die Hetzartikel entfernen.

Beides geschah nicht. Einzig Mails in denen ich diffamiert wurde, wurden entfernt.

Gerd Buurmann war und ist für mich einer der Brandstifter die an solchen Gewalttaten mitschuldig sind.

Was muss noch geschehen, damit unsere Rechsprechung diesen Brandstiftern die Feder aus der Hand nimmt.

Schrieb doch Henryk M. Broder schon vorher unter dem Pseudonym als Lucy de Beukelar über Walter Herrmann unter dem Titel "Merde de Cologne" :



Eine kleine Auswahl der bei
Gerd Buurmann veröffentlichten Gewalt- und Hassmails:
Gerd Buurmann, Nirgendwo Tapfer - Verleumdungen der Kölner Klagemauer, der legitimen Kritik an Israel >>>

Wie Buurmann manipuliert, dämonisiert >>>
 

Scheinheilig (man lese die obigen Blogeinträge)  schreibt nun Gerd Buurmann, als Reaktion auf die Meldung von Herrn Franke:

Diese Gewalttat gegen Walter Herrmann benutzt er nun noch - sie scheinbar verurteilend -  um Walter Herrmann zu diffamieren. Die von ihm veröffentlichten Gewaltkommentare seiner Leser, die Artikel anderer - die genau diese Aussagen schriftlich machten -  übergeht er dabei großzügig.

Indirekt droht er - konsequenzlos - eine Fortsetzung der Gewaltveröffentlichungen an:



Gerd Buurmann, Nirgendwo Tapfer - Verleumdungen der Kölner Klagemauer, der legitimen Kritik an Israel >>>
Wie Buurmann manipuliert, dämonisiert >>>

 


 

19.5.2012 - Keine Zeit für Neonazis? - Peter Kleinert - Am 8. August schickte Ulrike Vestring vom Bonner Friedensbündnis dem Leitenden Oberstaatsanwalt in Köln "mit freundlichen Grüßen" einen Brief, in dem sie diesen auf drei Neonazis aufmerksam machte, die am 22. Juli dem engagierten Kölner Bürger Klaus Franke im Innenhof der Maybachstraße 167 von einem Auto aus "per Lautsprecher nazistische und rassistische Parolen" in seine Wohnung gebrüllt und dann versucht hatten, ihm seine "Kamera zu entreißen". Sie bat - weil die Polizei auf eine Anzeige des sich bedroht fühlenden Klaus Franke nicht reagiert hatte - darum, "die Vorgänge auf alle in Frage kommenden Straftatbestände, besonders auf Volksverhetzung zu prüfen." >>>



 

11.8.2012 - Die "Kölner Klagemauer" im Abseits ideologischer Stigmatisierung (SB) - Die Kölner Klagemauer für Frieden und Völkerverständigung  - Kölner Klagemauer ... von unten gegen Thron und Altar - Umstritten war sie immer, denn streitbares Eintreten für die Schwachen ist das Anliegen ihrer Betreiber. Die Kölner Klagemauer war von Anbeginn ihrer Existenz Ende der 1980er Jahre an dafür gedacht, diejenigen Stimmen laut werden zu lassen, für die es normalerweise kein Forum gibt. Auf einem der zentralsten Plätze der rheinischen Metropole aufgebaut, der Freifläche unmittelbar vor dem Kölner Dom, war sie den Herren der Stadt in Kirche und Rathaus seit jeher ein Dorn im Auge. Wo sich gesellschaftlich ausgegrenzte Menschen mit simpelsten Mitteln wie Bindfäden, Pappen und Filzschreibern Gehör verschaffen, wird die Ordnung schon dadurch herausgefordert, daß sie dies ohne Einbindung in ein administratives Konzept tun, das zur Legitimation dessen beiträgt, was eigentlich kritisiert werden soll. Wenn die Botschaften, die interessierte Passanten lesen können, von Dingen handeln, die die Herrschenden normalerweise in die dafür vorgesehenen Verwaltungsakte und Institutionen abschieben, um aus den Augen und aus dem Sinn zu haben, woran diese Gesellschaft krankt, dann ist der Eklat und seine Beseitigung bis zum bitteren Ende vorprogrammiert. Der aus Würzburg stammende Lehrer Walter Herrmann zog 1967 nach Köln und war dort von Anfang an der politischen Basisarbeit der außerparlamentarischen Opposition, unter anderem in der Kampagne gegen Erziehungsheime und bei der Gründung von Wohngemeinschaften für jugendliche Trebegänger, beteiligt. >>>

 

 

11.8.2011 - Initiative Kölner Klagemauer - Erklärung zum Antisemitismus-Vorwurf gegen die Kölner Klagemauer

"Bevor die Wahrheit die Schuhe anzieht, dreht die Lüge 3-mal um die Welt." (Spruch an der Klagemauer)

In Köln wie in Aachen läuft derzeit eine Kampagne, die darauf abzielt, der Klagemauer zu Palästina ein antisemitisches Image zu verpassen. Gleichzeitig werden gesellschaftliche Organisationen unter Druck gesetzt, sich von diesem Projekt zu distanzieren.

In Aachen wird die Kampagne angeführt von Matthias Fischer (ehern. Vorstandsmitglied des Aachener Friedenspreises), Otmar Steinbicker (ehern. Vorsitzender des Friedenspreises) und Richard Gebhardt (angehender Politikwissenschaftler). Die Stoßrichtung geht inzwischen gegen "den Aachener Friedenspreis seIbst, da dieser bisher dem Druck nicht nachgab, sich von der Kölner Initiative, dem nationalen Preisträger von 1998, zu distanzieren.
Die Aachener Tagespresse bot dem Trio ein großes Forum, sich zu produzieren.

Von ihrem Ansatz her geht es der Kölner Klagemauer darum, "Öffentlichkeit von unten" zu schaffen für Gruppen in der Bevölkerung, die unterdrückt und entrechtet werden. Maßstab für unsere Arbeit ist die Botschaft, die Abbe Pierre, der Begründer der Emmausbewegung, im Sept.1992 auf einen Karton der Klagemauer schrieb >>>

 


25.7.2011 -

Aachener Friedenspreis e.V. - Presseerklärung - Aachen im Juli 2011 - die Kölner Klagemauer für Frieden und Völkerverständigung. - Sehr geehrte Damen und Herren, Im Jahr 1998 hat der Verein Aachener Friedenspreis die Kölner Klagemauer mit dem Friedenspreis ausgezeichnet. In der Begründungsrede zur Preisverleihung hieß es damals: „......Um den inneren Frieden zu bewahren, brauchen wir wieder mehr soziale Gerechtigkeit. Wir benötigen Aufklärung über die Politik der Regierenden und die Hinführung zu politischem Bewusstsein und Demokratie. Wir müssen ebenso über die Zustände im eigenen Land berichten und über politische Zusammenhänge und Verantwortung aufklären.....
Seit 1989 war in der Kölner Innenstadt eine fragile Konstruktion aus Latten, Kordeln und beschriebenen und bemalten Papptäfelchen zu sehen, die gegen Obdachlosigkeit in Köln protestierte. Und mit dem Beginn des Golfkrieges 1991 tauchte dieses Gebilde auch auf der Kölner Domplatte auf. Es entstand hier im Schatten des Domes im Angesicht eines neuen Krieges, aus den Sorgen und Ängsten vieler Menschen die Kölner Klagemauer für Frieden und Völkerverständigung. Diese direkte Form von Demokratie durch Verständigung und Kommunikation "von unten" und die Arbeit der Menschen, die die Klagemauer in Köln organisiert, betreut und gegen gewaltsame Übergriffe verteidigt haben, werden wir heute ehren und auszeichnen.
Euch liebe Freundinnen und Freunde aus Köln, haben wir deshalb als nationale Preisträger 1998 ausgewählt......“
Die Kölner Klagemauer und vor allem ihr Initiator Walter Herrmann wurde in den folgenden Jahren immer wieder Ziel von Angriffen direkter brutaler Gewalt. Aber auch mit Gerichtsverfahren, Anzeigen und anderen Mitteln von indirekter Gewalt wurde und wird von interessierter Seite versucht, die kritische Stimme der Klagemauer verstummen zu lassen. Mit großer Besorgnis beobachten wir, dass diese Kampagnen gegen Walter Herrmann eine neue Eskalationsstufe mit dem Versuch ihn aus der Alten Feuerwache in Köln zu vertreiben, erreicht hat. Wir werden nicht nachlassen in der selbst auferlegten Verpflichtung unseren Preisträger zu schützen und ihm Unterstützung zu gewähren:
Deshalb wenden wir uns zunächst an die Öffentlichkeit, um Hilfe für Walter Herrmann zu mobilisieren und über das ungerechte Hausverbot in der Alten Feuerwache und die rechtswidrige Kündigung des alten Pförtnerhäuschens an der Feuerwache zu informieren. Wir erwarten und fordern von den Repräsentanten der Stadt, dem Oberbürgermeister und den Vertretern des Rates diesem unwürdigen Spiel ein Ende zu setzen. Bieten Sie Schutz für einen Künstler und ein weltweit bekanntes Kunstobjekt in Ihrer Stadt
Karl Heinz Otten - Vorsitzender des Aachener Friedenspreis e.V.
Vera Thomas-Ohst - stellv. Vorsitzender des Aachener Friedenspreis e.V.
Gerhard Diefenbach - ehem. Vorsitzender des Aachener Friedenspreis e.V.


Walter Herrmann - sozialer Aktivist und Initiator der Kölner Klagemauer
- Schattenblick - Interview mit Walter Herrmann am 13. Juli 2011 in Köln - (...) SB: Wie kommt es deiner Ansicht zu der Kampagne, die seit einiger Zeit gegen die Klagemauer geführt wird? WH: Ich bin der Ansicht, daß die israelische Regierung etwa wegen des Massakers 2008/2009, das unter dem Titel "Operation Gegossenes Blei" verübt wurde, in Den Haag wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden müßte. In anderen Fällen ist das geschehen - warum nicht in diesem Fall? Solange sie dafür nicht zur Verantwortung gezogen wird, kritisieren wir die israelische Regierung. Sie hat ja schon zuvor im Libanon ähnliches gemacht und hatte nie Sanktionen zu befürchten. Das darf nicht sein, es ist unser aller Aufgabe, dagegen etwas zu unternehmen, und ich bin da sehr konsequent. Solange nicht Anklage erhoben wird, solange dies durch das Veto der USA im Weltsicherheitsrat verhindert wird, solange sind wir aufgefordert, das zum Thema zu machen. Das lassen wir uns auch nicht wegnehmen. Die Israel-Lobby kann es natürlich nicht fassen, daß diese Dinge hier auf der Domplatte gezeigt werden. In Israel sieht man solche Bilder nicht, und dann tut man so, als wären die israelischen Soldaten die moralischsten der Welt. Die israelischen Soldaten, die als Besucher kommen, sind dann auch ersteinmal fassungslos. Zudem hat der Bürgermeister von Tel Aviv, der Partnerstadt Kölns, vom hiesigen Oberbürgermeister verlangt, daß die Klagemauer verschwindet. Fakt ist, daß die Stadt dazu nicht die Möglichkeit hat, weil wir durch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Versammlungsstatus erhalten haben und wir keine Genehmigung der Stadt Köln brauchen. Und jetzt hat dieser Oberbürgermeister mit den Parteien und israelischen Lobbygruppen, da waren auch die Repräsentanten der katholischen und evangelischen Kirche dabei, einen runden Tisch gegen die Klagemauer inszeniert >>>

Hintergrundinformation zur Auseinandersetzung zwischen Walter Herrmann und dem Bürgerzentrum Alte Feuerwache - Quelle Arbeiterfotografie
 Hausverbot für Walter Herrmann? - http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16645
Quo vadis Alte Feuerwache? - http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16763

 

17.6.2011 -

Alte Feuerwache e.V. in Köln fühlt sich wegen "Kulturbotschaft" beleidigt - Hausverbot für Walter Herrmann? - Peter Kleinert - Der Initiator der "Kölner Klagemauer", Walter Herrmann, ist seit mehreren Jahrzehnten Teil des Bürgerzentrums Alte Feuerwache (BAF e.V.) in Köln. Hier hat er ein Pförtnerhäuschen angemietet und nutzt seit langem eine Lagerhalle für die Utensilien seiner Klagemauer für Frieden und Menschenrechte, mit der er seit einigen Jahren auch die Situation Israel/Palästina thematisiert. Schon seit längerem wird er deswegen angefeindet. (1) Seit Dienstag hat er laut einer Mitteilung der Kölner Arbeiterfotografen Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann auf dem Gelände der Feuerwache Hausverbot >>>

Konflikt mit der Alten Feuerwache Köln: „Kulturbotschaft“ gegen „Kölner Klagemauer für Frieden und Menschenrechte“ - Liebe ArbeiterfotografInnen, liebe Freunde der Arbeiterfotografie, seit mehreren Jahrzehnten ist Walter Herrmann Teil des Bürgerzentrums Alter Feuerwache (BAF e.V.) in Köln. Hier hat er ein Pförtnerhäuschen angemietet und nutzt seit langem eine Lagerhalle für die Utensilien seiner Klagemauer für Frieden und Menschenrechte, mit der er seit einigen Jahren die Situation Israel/Palästina thematisiert. Schon seit längerem wird er deswegen angefeindet. Arbeiterfotografie hatte dazu Stellung bezogen (siehe: http://www.arbeiterfotografie.com/israel/index-israel-0049.html). Seit Dienstag hat er auf dem Gelände der Feuerwache Hausverbot.

Innerhalb des BAF läuft seit Monaten eine Auseinandersetzung um eine so genannte Kulturbotschaft, eine Art Hotel für Künstler, das unter Hinzuziehung eines so genannten Investors auf einem Teil des Feuerwachen-Geländes entstehen soll und dessen Betrieb sich weitgehend der Einflußmöglichkeit des BAF e.V. entzieht. Im Vorstand des Vereins dominieren zur Zeit die Kräfte, die dieses Projekt mit aller Kraft realisieren wollen. Dagegen wendet sich Walter Herrmann mit Schildern und Unterschriftensammlung. Am 9. Juni kam es zu einer offenen Auseinandersetzung, die auf Video festgehalten ist:
 

Am Dienstag hat Walter Herrmann folgende Erklärung verfasst:

Persönliche Erklärung
zum aktuellen Konflikt mit der Alten Feuerwache:
„Kulturbotschaft“
gegen
„Kölner Klagemauer für Frieden und Menschenrechte“

Weil ich mich in Form einer Unterschriftenliste sowohl für die große Platane am Eingang Melchiorstraße engagiere, die durch das Bauvorhaben „Kulturbotschaft“ (Gästehaus der Superklasse, Kosten min. 6 Millionen €uro) akut gefährdet ist, als auch für die Erhaltung der Alten Feuerwache, als autonomes Begegnungs- und Aktionszentrum der Bürger und Initiativen im Viertel und in der Stadt plädiere, versucht mich die neue Vorsitzende des BAF e.V. aus der Alten Feuerwache rauszuschmeißen.

Auf ihre Weisung hin wird mir schon jetzt verwehrt, die große Lagerhalle für die „Kölner Klagemauer“, ausgezeichnet mit dem Aachener Friedenspreis, zu nutzen. So bin ich genötigt, die Materialien des Klagemauer-Projektes im Freien abzustellen. Heute wurde mir zusätzlich ein Hausverbot für das gesamte Feuerwachen-Gelände erteilt. Eine offene Auseinandersetzung zum Großprojekt „Kulturbotschaft“ wird nicht gewünscht. Kritische Stimmen versucht man, mit repressiven Mitteln wegzudrücken.

QUO VADIS ALTE FEUERWACHE?
Köln, den 14. Juni 2011
Walter Herrmann
 

 

Wir möchten Euch in dieser Sache um Eure Solidarität bitten. Politische Meinungsverschiedenheiten müssen unseres Erachtens argumentativ ausgetragen werden und nicht mittels (juristischer) Repressalien. Es geht dabei nicht nur um die so genannte Kulturbotschaft sondern auch ganz wesentlich um die wichtige Arbeit von Walter Herrmann in Sachen Israel/Palästina, die behindert, wenn nicht verunmöglicht werden soll.

Wir fänden es gut, wenn Ihr eine persönliche Stellungnahme verfaßt und uns zwecks Veröffentlichung und speziell zur Weiterleitung an die Verantwortlichen der Feuerwache zuschickt.
Mit besten Grüßen Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann - arbeiterfotografie@t-online.de   - www.arbeiterfotografie.com

 


 

29.4.2011 - Übergabe von Solidaritätsbekundungen für Walter Herrmann und die Klagemauer für Frieden und Völkerverständigung an die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes (links) durch die Vorsitzende des Bundesverbands Arbeiterfotografie, Anneliese Fikentscher >>>
 

19.1.2011 - "Die Stadt sollte sich über die Kölner Klagemauer glücklich schätzen!" - Offene Briefe an OB Jürgen Roters & Co - Aachener Friedenspreis e.V. und Kölner Friedensforum - "Dem Oberbürgermeister, Parteien, Kirchen und Vereinen ist jetzt der Kragen geplatzt. Sie wenden sich mit einer Resolution 'gegen antiisraelische und antisemitische Darstellungen an der so genannten 'Kölner Klagemauer'. Oberbürgermeister Jürgen Roters ist auf einer sechstägigen Nahostreise und wird die Resolution in Kölns Partnerstadt Tel Aviv an seine dortigen Amtskollegen übergeben", freuten sich am 17. und 18.12.2010 die Redaktionen der DuMont-Zeitungen Kölnische Rundschau und des Kölner Stadt-Anzeiger. Hier die Antworten des Aachener Friedenspreis e.V. und des Kölner Friedensforums auf diese Resolution >>>
 

"Überall zuerst den Schwächsten dienen" - Offener Brief der Initiative Kölner Klagemauer an Herrn OB Jürgen Roters und die Unterzeichner der im Internet veröffentlichten Resolution gegen die Kölner Klagemauer, Dezember 2010 - Die Kölner Klagemauer zum Thema Palästina reflektiert das menschen- und völkerverachtende Vorgehen Israels gegen die Palästinenser, insbesondere gegen die palästinensische Bevölkerung im Gaza-Streifen. - Im Fokus steht aktuell die israelische Militäroffensive "Gegossenes Blei" im Winter 2008/9. Die während dieser Offensive begangenen Kriegsverbrechen sind im Goldstone-Bericht der UNO ausreichend dokumentiert: 1.400 Palästinenser, darunter ca. 400 Kinder, wurden im Rahmen dieser Offensive getötet. Zum Vergleich: auf Seiten der israelischen Armee kamen 13 Personen ums Leben, davon 4 durch fehlgeleitete Geschosse ihrer Kameraden. Die Initiative Klagemauer hat sich erlaubt, in der Klagemauerinstallation entsprechende Zeitungsfotos zu präsentieren. Dabei nahm sie für sich das Grundrecht der freien Meinungsäußerung in Anspruch. >>>


Die "Kölner Klagemauer" im Abseits ideologischer Stigmatisierung (SB) - Kölner Klagemauer ... von unten gegen Thron und Altar - Umstritten war sie immer, denn streitbares Eintreten für die Schwachen ist das Anliegen ihrer Betreiber. Die Kölner Klagemauer war von Anbeginn ihrer Existenz Ende der 1980er Jahre an dafür gedacht, diejenigen Stimmen laut werden zu lassen, für die es normalerweise kein Forum gibt. Auf einem der zentralsten Plätze der rheinischen Metropole aufgebaut, der Freifläche unmittelbar vor dem Kölner Dom, war sie den Herren der Stadt in Kirche und Rathaus seit jeher ein Dorn im Auge. Wo sich gesellschaftlich ausgegrenzte Menschen mit simpelsten Mitteln wie Bindfäden, Pappen und Filzschreibern Gehör verschaffen, wird die Ordnung schon dadurch herausgefordert, daß sie dies ohne Einbindung in ein administratives Konzept tun, das zur Legitimation dessen beiträgt, was eigentlich kritisiert werden soll. Wenn die Botschaften, die interessierte Passanten lesen können, von Dingen handeln, die die Herrschenden normalerweise in die dafür vorgesehenen Verwaltungsakte und Institutionen abschieben, um aus den Augen und aus dem Sinn zu haben, woran diese Gesellschaft krankt, dann ist der Eklat und seine Beseitigung bis zum bitteren Ende vorprogrammiert. >>>
 

 

 


Walter Herrmann auf dem Weg zur Arbeit
Es ist sein 70. Geburtstag: 26. Januar 2009



Aachener Friedenspreis-Verleihung mit Klagemauer-Pferd
des Martinszugs für Obdachlose - 1.9.1998

Bildquelle  © Arbeiterfotografie

 


DIE JAGD AUF DIE KÖLNER KLAGEMAUER

Evelyn Hecht-Galinski  - Israel-kritische Juden werden in Deutschland wieder ausgegrenzt. Wer Jude ist und in Deutschland auftreten darf, bestimmt die Israel-Lobby – mit Hilfe und vorauseilendem Gehorsam der deutschen Politik. Eine Schande für jeden aufrechten Demokraten! Eine zusätzlich neue Qualität wird erreicht, wenn zur Hetzjagd gegen den Initiator der Kölner Domplatte (die Bildwand), Walter Hermann, aufgerufen wird. Da hat sich also eine Gruppe „couragierter“ Kölner Bürger zusammengetan – Pro Köln lässt grüßen! -, um Walter Herrmann bei der Kölner Staatsanwaltschaft wegen Verbreitung von Antisemitismus und Anstachelung von Hass anzuzeigen. Unter der Ägide von „Monika S.“ – Monika wer? – und dem Kölner „Theatermann“ Gerd Buurmann läuft diese Strafanzeige. Gerade Walter Herrmann, Aachener Friedenspreisträger, ein honoriger Mensch und angesehener Buchautor, der immerhin mit seiner engagierten Bilderwand gegen israelische Kriegsverbrechen über 100.000 Unterschriften sammeln konnte – auch ich habe unterschrieben – soll hier mundtot gemacht werden. Lassen Sie uns alle an die Staatsanwaltschaft Köln (Am Justizzentrum 13, 50939 Köln) schreiben für Walter Herrmann und den Erhalt seiner Bilderwand. Am 21.02.2010 schrieb auf der „Achse der selbst ernannten Guten“ eine Lucy de Beukelaer, ein Scherzkeks (stammt sie von der Keks-Dynastie ab?), unter dem passenden Titel „Merde de Cologne“ gegen den „pensionierten Penner“ (Walter Herrmann) und rief dazu auf, die Installation platt zu machen. Das ist der gleiche Tonfall, mit dem der Achsen-Mitinitiator und gerichtlich bestätigte Pornoverfasser Broder über seine Prozessgegner spricht, die er alle in der der zweiten Instanz platt machen will. Quelle


 

Wie das Netzwerk rund um Honestly Concerned und Henryk M. Broder mit widerlichen Unterstellungen und Verleumdungen den Träger des Aachener  Friedenspreises (1998) Walter Herrmann, Initiator des Demonstrationsstandes (Klagemauer) auf der Kölner Domplatte   kriminalisieren will. >>>
 

Gerd Buurmann -  (Regisseur, Autor, Moderator, Schauspieler  (künstlerischer Leiter des Kölner Severins-Burg-Theaters) - ein "falscher" Freund Israels jagd Walter Herrmann - Um wahrzunehmen wie dieser Mensch der grundlos ehrenwerte Menschen wie Walter Herrmann diffamiert, diffamieren lässt, wie er sich dabei noch nicht einmal davor scheut Kommentare zu veröffentlichen, die zur Gewalt aufrufen, sie verherrlichen, Gewaltfantasien zulassen ist eine  Veröffentlichung der Texte und Kommentare notwendig und mehr als bemerkenswert. >>>



Fotoserie - Köln, 17.11.2010 - Arbeiterfotografie - Evelyn Hecht-Galinski besucht die Klagemauer vor dem Kölner Dom >>>

Bild links - Evelyn Hecht-Galinski  mit Walter Herrmann   

Die Kölner Klagmauer hätte einen Preis verdient! - Im Gegensatz zu den beleidigenden Mohammed Karikaturen , zeigt die Kölner Klagemauer die wahren Bilder, des unmenschlichen Vorgehens des israelischen Staates gegenüber dem palästinensischen Volk. Wann werden endlich in der deutschen" Preisverleihungs-Inflation" die RICHTIGEN und AUFRECHTEN wahren MUTIGEN ausgezeichnet? Um die Presse und Meinungsfreiheit ist es durch den Medienpreis keinen Deut besser geworden, ganz im Gegenteil, es wurden Vorurteile "hoffähig" gemacht, es sind Tote zu beklagen. Eine Preisverleihung an die Klagemauer würde aber ein Zeichen setzen. Machen Sie sich jetzt selbst ein Bild, mit den Original-Bildern, exclusiv für das Palästina Portal. Pressefreiheit und Meinungsfreiheit sind gefragt.  16.9.2010 Evelyn Hecht-Galinski

 

 

 

 

Links zum Thema

Kölner Klagemauer – Wikipedia

Jagd auf Walter Herrmann und die „Kölner Klagemauer“ - moltaweto  - Dieses Thema, das ich persönlich leider absolut bezeichnend für unsere Gesellschaft nennen muss, habe ich schon lange verfolgt – und zwar mit beständig wachsender Besorgnis. Natürlich standen und stehen in deren Mittelpunkt der mutige Mann und sein in der Tat bemerkenswertes Projekt. Doch im Laufe der Zeit und mit Zunahme der Belege dafür, dass wieder ein gefährlicher Zeitgeist in Deutschland sein Unwesen treibt, der nur in ein neu anmutendes Gewand gekleidet und mit einem anderen Etikett behängt wurde, entwickelt sich daraus mehr und mehr eine globale Sorge. >>>

Walter Herrmann von der Kölner Klagemauer wird 70 - Im Kampf für Frieden und Obdachlose - Peter Kleinert >>>

Köln, 26.1.2009 - Zum 70. Geburtstag von Walter Herrmann (Initiator und Betreiber der Klagemauer) - Arbeiterfotografie >>>

22.5.2010, Köln - Arbeiterfotografie - Den Drohungen zionistischer Kreise zum Trotz betreibt Walter Herrmann die Klagemauer für Frieden und Völkerverständigung wieder zum Thema Palästina >>>

Die "Kölner Klagemauer" im Abseits ideologischer Stigmatisierung (SB) - Kölner Klagemauer ... von unten gegen Thron und Altar >>>

 

Fotos soweit nicht anders angegeben © Klaus Franke
 

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